Operative Weisheitszahnentfernung


Viele Weisheitszähne stehen regulär in der Zahnreihe. Sie lassen sich, wenn erforderlich, auch ganz normal wie andere Zähne extrahieren. Wenn dies nicht der Fall ist, zum Beispiel bei gekippten Zähnen, müssen sie, wenn erforderlich operativ entfernt werden. Hierbei handelt es sich weniger um einen zahnmedizinischen als vielmehr um einen oralchirurgischen Eingriff. Die Weisheitszahnentfernung erfolgt meist in örtlicher Betäubung, eine Vollnarkose muss nur selten vorgenommen werden. Vor der Operation sollten in Absprache mit dem Arzt Medikamente, die die Blutgerinnung negativ beeinflussen, weggelassen werden. Vor der Operation wird in der Mundhöhle durch Spülung mit einem Desinfektionsmittel keimarmut hergestellt. Besondere Verhaltensmaßregeln sind zu beachten, damit die Wundheilung ungestört ablaufen kann.
In den ersten 24 Stunden nach der OP sollte die Wunde gekühlt werden. Die Kühlung sollte ohne den Einsatz von Eis erfolgen. Die Auflage eines feuchten, kalten Waschlappens hat eine geringere Schwellung des Wundbereiches zur Folge. Wärme ist dagegen eher schädlich. Ergeben sich Beschwerden, die auf Komplikationen hindeuten, sollte der Zahnarzt rasch aufgesucht werden.

Dieses Informationsblatt enthält wichtige Informationen
zum Verhalten nach einem operativen Eingriff.



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