Bleaching (Zahnaufhellung)


Nach der Wiederentdeckung durch amerikanische Zahnärzte wurde das Verfahren in den 1960er Jahren eingeführt. Die meisten Menschen empfinden eine helle, natürliche Farbe der Zähne als schön, obwohl diese Farbe oft nicht der Realität entspricht. Außerdem haben dunkle Zähne keinerlei funktionelle oder gesundheitliche Nachteile, solange es sich nicht um Zahnbeläge oder Zahnstein handelt.
Der regelmäßige Konsum von Tabak, Kaffee, Tee, Rotwein sowie verschiedenen anderen Nahrungsmitteln kann zu solchen Verfärbungen führen, wobei es sich dann um Zahnbeläge handelt. Oftmals sind die Zähne aber auch von Natur aus etwas dunkler oder gelblich.
Indem man ein bestimmtes Bleichmittel auf die Zähne aufbringt, wird die Farbe der Zähne aufgehellt. Verwendet wird dafür oft stark verdünntes Wasserstoffperoxid. Bevor man sich einem Bleaching unterzieht, sollte man versuchen, mit anderen Mitteln die Zahnfarbe aufzuhellen. Eine Zahnpolitur oder die Behandlung mit einer speziellen Zahnpasta kann bereits Erfolge bringen. Entschließt man sich zu einem Bleaching, sollte man die Zähne vorher professionell reinigen lassen, um später ein gleichmäßig gutes Ergebnis zu erzielen.
Für das Home Bleaching gibt es spezielle Sets. Sie enthalten neben dem Bleichmittel-Gel zwei Schienen, die speziell für das jeweilige Gebiss gefertigt sind. Während des Bleachings findet in regelmäßigen Abständen eine Kontrolle in der Praxis statt, um das Bleaching zu überwachen und ein befriedigendes Endergebnis zu gewährleisten. Abgestorbene Zähne können mit Hilfe des Interdental Bleaching wieder aufgehellt weden. Hierfür wird der betroffene Zahn aufgebohrt und mit Bleichmittel befüllt.
Zahn